Lastovo – Natur pur

Lastovo ist fernab von den gängigen Charterrouten. Nur wer gerne längere Schläge beim Segeln macht findet sich hier ein.

Vor zwei Jahren hat die Infinity hier den ersten Kontakt mit Kroatien gehabt. Ubli ist ein winziger Ort, allerdings auch ein Einklarierungshafen. Dort haben wir über Italien kommend einklariert. Auch damals ging es hier schon beschaulich zu.

Bei unserer Ankunft haben wir die freie Auswahl bei den Buchten. Alle sind frei. Jurjeva Luka ist gut geschützt und hat genug Platz. Damit haben wir gemütlich 50 Meter Kette stecken können. Seitdem drehen wir uns im Kreise, haben immer eine andere tolle Aussicht. Hier gibt es auch in den Fels gesprengte Verstecke für Militärschiffe aus vergangenen Zeiten.

Normalerweise gibt es hier eine Nationalparkgebühr, die allerdings derzeit nicht eingehoben wird. Zahlt sich nicht aus für bloß ein Schiff. Mit dem Dinghi, welches neuerdings auf den Namen „Mitzi“ hört, haben wir Ubli besucht. Der Kellner ist freundlich, gibt Auskunft, sagt wieder einmal, dass wir die ersten Touristen sind. Da wir nach einem Supermarkt gefragt haben, fährt er uns kurzerhand mit seinem Youngtimer Fiat Tipo zum Supermarkt, fährt mit uns zu ihm nachhause für den Kauf einer Flasche Olivenöl und bringt uns zurück zu „Mitzi“. Das selbstgepresste Öl aus seinem Garten schmeckt hervorragend. Bei der Rundfahrt mit dem Beiboot treffen wir auf ein Fischerboot und erstehen dort einen 1 kg schweren frisch gefangenen Drachenkopf. Der wird natürlich mit dem neuen Öl zubereitet – herrlich.

Die Bucht ist traumhaft. Fische schwimmen neugierig auf uns zu. Das Wasser ist klar, die Möwen betteln um Futter. Scheinbar gehen den Tieren die Touristen ab. In der Nacht ist es komplett still bis auf einige Schreie uns fremder Tiere, die sich sehr lustig anhören.


Lastovo, Naturschutzgebiet über und unter Wasser

Heute ist es Zeit weiter zu ziehen. Zum einen müssen wir Richtung Split zurück um die Formalitäten für die Ausreise aus Kroatien zu erledigen und zum anderen hat heute eine Yacht einklariert und feiert nun ausgiebig die Rückkehr in die Heimat in „unserer“ Bucht. Wir suchen uns wieder eine Bucht, in der wir alleine sind. Das wird nicht allzu schwierig werden.

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