Die Kanaren – Fuerteventura

Nach so einer längeren Fahrt freuen wir uns schon wieder einmal auf eine ausgiebige Dusche, einen Cappuccino und ein bisschen Leben in Fuerteventura.

Die Insel wollen wir erst einmal mit dem Auto erkunden nachdem die geschützten Ankerplätze hier rar sind. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und besteht demnach hauptsächlich aus Lava. Die Strände sind sehr schön, allerdings nicht wirklich zum Ankern geeignet. Kulturell bzw. historisch gibt es eigentlich nur einen bedeutenden Ort auf der Insel. Betancuria war von der Eroberung durch die Normannen von 1404 bis 1834 Hauptstadt von Fuerteventura und hat daher eine sehr schöne Altstadt. Ein Muss auf dieser Insel.

Als Segler hat man vom Autofahren schnell genug. Also machen wir uns auf den Weg zu einem wunderschönen Ankerplatz im Süden der Insel. Morro del Jable hat einen Leuchtturm, der ausschaut, als stünde er im Wasser. Östlich der Marina Morro Jable findet sich ein Wahnsinnssandstrand mit Bojen und der Möglichkeit frei zu ankern. Dabei ist der Ankerplatz relativ gut geschützt und mit dem Beiboot ist man flott am Strand. Sollte das durch die Brandung anstrengend sein, kann man sich in einem der zahlreichen Lokale ausreichend stärken. Durch Corona ist hier natürlich auch nicht so viel los, aber auch nicht so trostlos wie wir es von woanders gesehen haben.

Unser absolutes Highlight ist auf dem Weg zum Ankerplatz. Ca. 5 Meter neben unserem Boot kommt eine Riesenflosse zum Vorschein, die so unwirklich groß erscheint, dass wir erst an eine ferngesteuerte Haiflossenattrappe denken. Aber wir schauen genau hin und sehen einen Hammerhai mit ca. 5 Meter Länge, der gemächlich hinter uns abdreht und Richtung Strand schwimmt. Einige hundert Meter vom Strand entfernt verlieren wir ihn aus den Augen. Wir hoffen, dass ihn kein hysterischer Schwimmer entdeckt und er friedlich weitercruisen darf. Leider haben Haie keine so gute Lobby wie Delfine. Dabei sind sie laut unseren Taucherfahrungen gegenüber Menschen sehr scheu, friedlich und wunderbar elegant. Für uns wird es Zeit weiterzuziehen. Las Palmas auf Gran Canaria wartet auf uns.

Ankerplatz Morro del Jable

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